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Spannung vor und bei den Experimenten
Gymnasiasten trugen MINT in die Grundschule


„Die Kleinen werden euch an den Lippen hängen“, sagte Susanne Backenecker vom MINT-Netzwerk Essen zu den Oberstufenschülern. Die Mädchen und Jungen des Werdener Gymnasiums besuchten die Ludgerus Grundschule, um gemeinsam mit der zweiten Jahrgangsstufe  rund ums Thema Wasser zu experimentieren. Das gehört zum Mathe Informatik  Naturwissenschaften Technik – Botschafter - Projekt.

„Ich bin mal gespannt, wie sie auf uns reagieren“, waren die Älteren neugierig. Sie hatten unter Leitung von Lehrer Dr. Kohnen für die Kleinen neun Arbeitsstationen aufgebaut, die Fragen beantworteten wie: „Was schwimmt, was sinkt?“ oder Phänomene verdeutlichten wie Auftrieb und Wasserverdrängung.

Die Zweitklässler waren sofort mit Eifer bei der Sache. Sie experimentierten -- mit ihren eigenen Forscherbüchern ausgerüstet - fleißig und sichtlich amüsiert Seite an Seite mit den Großen des Gymnasiums.
Sowohl für die Jungen als auch die Älteren schien das Projekt eine gelungene Abwechslung vom Schulalltag darzustellen; und als Dr. Kohnen zum Schluss fragte: „Hat’s euch Spaß gemacht?“ riefen die jüngeren Kinder im Einklang: „Jaaa“, während sich die Älteren, obwohl sichtlich erschöpft, zufrieden zunickten.

„Das Ziel ist es, die Kinder an naturwissenschaftliche Themen heranzuführen und das dahingehende Interesse zu fördern“, erläuterte Kohnen den Zweck des Projekts. Außerdem solle der Kontakt zu den älteren Schülern hergestellt werden, was für die Kleinen eine ganz besondere Erfahrung darstelle. Die Oberstufenschüler andererseits bekommen, neben der Gelegenheit mit Kindern umzugehen und ihnen was beizubringen, das Zertifikat „MINT-Botschafter“, was sich auch positiv in ihrem Lebenslauf niederschlagen dürfte.

Der nächste Schritt wäre, so Kohnen, dass die Grundschüler gemeinsam mit den Oberstufenschülern eventuell sogar an Projekten wie „Jugend forscht“ teilnähmen. In Zukunft sind noch weitere MINT-Projekte für die dritte und vierte Jahrgangsstufe geplant. Die sollen sich dann mit Themen aus der Chemie, der Physik und der Informatik auseinandersetzen.
Die Auftaktveranstaltung zumindest war offenbar ein voller Erfolg.
Fabian Steffens